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Viele Anzeigen nach Schwerpunktaktion gegen Roadrunner-Szene in Wien

Gestern, 12:22

Eine Schwerpunktaktion der Wiener Polizei am Samstag und Sonntag resultierte in einer erheblichen Anzahl von Anzeigen.

Insgesamt wurden 746 Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitungen als Ergebnis der Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung verzeichnet. Anlass dafür waren unter anderem Ankündigungen in sozialen Medien über ein Zusammenkommen der Szene in einem slowakischen Ort nahe der Grenze zu Österreich, wie die Landespolizeidirektion am Sonntag mitteilte.

Treffen von Roadrunner-Szene untersagt

"Aufgrund vorliegender Erkenntnisse war von einer organisierten Kolonnenfahrt aus Wien und Niederösterreich auszugehen", hieß es in einer Aussendung. Die Exekutive reagierte mit Präsenz, mobilen Kontrollen und gezielten Anhaltungen. Hervorgehoben wurde dabei ein Motorradfahrer, der im Bereich der Donauufer-Autobahn (A22) und der Südosttangente (A23) die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gleich um 85 km/h überschritt. Führerschein hatte der Lenker keinen, er wurde angezeigt und sein Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt.

Zu dem Treffen selbst war es indes nicht gekommen, es wurde von den slowakischen Behörden kurzfristig untersagt, die motorisierte Gruppierung fuhr infolge in Richtung Bratislava weiter. Neben den Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit vermeldete die Polizei zudem auch 15 Schnellrichteranzeigen, vier Anzeigen wegen fehlender Lenkberechtigung, 59 technische Beanstandungen an Fahrzeugen, 18 Führerscheinabnahmen (vor allem wegen Schnellfahrens), zwölf Kennzeichenabnahmen sowie 160 Organmandate.

(APA/Red)

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