Ein koordiniertes Zusammenspiel von Polizei, Feuerwehr und Rettung hat Mitte Jänner in Wien-Liesing einer Frau das Leben gerettet. Nach rund 20 Minuten Reanimation konnte wieder ein Puls festgestellt werden. Die Frau befindet sich auf dem Weg der Besserung.
Die Bezirksinspektoren Richard S. (Bild) und Markus D. vom Stadtpolizeikommando Liesing wurden im Rahmen einer verkehrspolizeilichen Schwerpunktaktion in Wien-Liesing auf einen Funkspruch aufmerksam, da ein Einsatz bzgl. einer Reanimation in einer Wohnung vergeben wurde.
Obwohl die Polizisten keinen Defibrillator bei sich hatten, meldeten sie sich sofort für den
Einsatz und trafen als Erste in der Wohnung ein, wo sie eine Frau regungslos im Schlafzimmer vorfanden. Der Ehemann hatte bereits mit einer Laienreanimation begonnen. Die Beamten übernahmen umgehend die Reanimationsmaßnahmen und führten eine Herzdruckmassage durch.
In weiterer Folge trafen Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien ein. Die betroffene Person wurde gemeinsam in das Wohnzimmer verbracht, wo die Herzdruckmassage abwechselnd durch die Polizisten und Feuerwehrkräfte fortgesetzt wurde. Nach dem Eintreffen der Teams der Berufsrettung Wien wurden zusätzlich zur laufenden Reanimation notfallmedizinische Maßnahmen eingeleitet. Nach rund 20 Minuten kontinuierlicher Reanimation konnte durch den Notfallsanitäter Martin M. (Bild) und dem Notarzt wieder ein Puls festgestellt werden. Die Betroffene wurde anschließend mittels eines Tragetuchs schonend in den Rettungswagen verbracht und in das Universitätsklinikum AKH Wien transportiert. Dort wurde die intensivmedizinische Versorgung der Frau übernommen. Das engagierte Zusammenspiel aller Beteiligten – vom Ersthelfer über Polizei, Berufsfeuerwehr und Berufsrettung bis zur intensivmedizinischen Versorgung im AKH Wien – leistete einen entscheidenden Beitrag zur Rettung der Frau, die in den kommenden Tagen das AKH Wien verlassen kann.