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Wiener Firma Senna an norwegische Nahrungsmittelindustrie-Investmentfirma verkauft

Gestern, 18:02

In der Lebensmittelbranche verkauft die Vivatis Holding, zu der Marken wie Maresi oder Inzersdorfer gehören, die Tochtergesellschaft Senna. Angaben zum Verkaufspreis wurden nicht gemacht. Senna produziert am Standort Wien-Hütteldorf. Die Marke solle in Österreich sowie auf den etablierten Exportmärkten langfristig gesichert bleiben, hieß es.

Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörde wird die Tochtergesellschaft, die Fette und Margarinen produziert, an die norwegische Orkla Food Ingredients übergeben, teilte Vivatis am Dienstagnachmittag mit. Die Entscheidung, das Unternehmen mit 120 Angestellten und einem Umsatz von 80 Millionen Euro im Jahr 2025 zu veräußern, sei das "Ergebnis eines umfassenden Strategieprozesses".

Linzer Vivatis zuletzt Umsatz von 1,35 Milliarden Euro

Vivatis-Chef Gerald Hackl sprach von mehr Präsenz der Marke durch Synergieeffekte. Vivatis gehört über eine Privatstiftung ins Reich der Raiffeisen Oberösterreich und machte zuletzt laut Homepage einen Umsatz von 1,35 Milliarden Euro (2024) mit gut 100 Eigen- und Partnermarken. Abgeschlossen werden soll der Deal noch im ersten Halbjahr.

Die norwegische Orkla Food Ingredients (OFI) investiert in Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie. Es handelt sich um eine Konzerntochter der börsennotierten Orkla ASA, einem Mischkonzern mit Sitz in Oslo und 19.000 Mitarbeitern sowie der Rhône Group. Das Portfolio der nach dem Fluss Orkla benannten Firma OFI umfasst unter anderem Backwaren, Speiseeis und pflanzliche Produkte in Europa und den USA. Senna passe ins Profil, so Manuela Banu, CEO von Orkla Foods Ingredients CSE. "Zudem sind Österreich und Italien neue spannende Märkte für uns, in denen wir durch Sortimentserweiterung und gesteigerte operative Effizienz ein profitables Wachstum anstreben", kündigte die Managerin an.

(APA/Red)

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