Ein rotierender Zylinder ohne Gleichgewicht, scheinbar aufgehobene Schwerkraft und Bilder, die plötzlich dreidimensional wirken: Das Museum der Illusionen Wien baut sein Angebot massiv aus. Neun Jahre nach der Eröffnung wird die Attraktion erweitert und bietet ab 19. März noch mehr spektakuläre Effekte für alle Sinne.
Das Museum der Illusionen Wien zählt seit seiner Eröffnung zu den beliebtesten Erlebnisattraktionen der Stadt. Neun Jahre später reagiert man auf das große Besucherinteresse und verdoppelt die Ausstellungsfläche – samt neuer Illusionen und interaktiver Räume.
Zu den Höhepunkten der Erweiterung zählen ein begehbares Kaleidoskop, das spektakuläre Fotoeffekte erzeugt, ein farbintensiver Colour Room sowie eine "Following Eyes"-Illusion mit Kaiserin Elisabeth. Auch der bekannte Reverse Room wurde neu gestaltet und erhält einen Wien-spezifischen Designansatz.
Ein weiterer Wien-Bezug findet sich beim Majolikahaus-Effekt: Besucher erleben dabei die Illusion, als würden sie die berühmte Fassade von Otto Wagners Gebäude erklimmen.
Eigentümerin und Architektin Lana Rozic erklärt den Ausbau mit dem anhaltenden Erfolg: Man habe über Jahre hinweg Rückmeldungen erhalten, dass sich Gäste noch mehr Illusionen wünschen. Ziel sei es weiterhin, Menschen jeden Alters zu begeistern und ein echtes, analoges Erlebnis zu bieten – zum Angreifen, Staunen und gemeinsamen Erleben.
Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des barocken Palais Esterhazy. Hohe Gewölbe, klassische Fenster und die historische Atmosphäre – einst Wirkungsstätte von Joseph Haydn – bilden einen spannenden Kontrast zu den modernen Illusionen.
Ab dem 19. März steht die vergrößerte Erlebniswelt allen Besuchern offen. Mit der Erweiterung festigt das Museum der Illusionen seine Position als interaktive Attraktion in der Wiener Innenstadt.