Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christen die 40-tägige Fastenzeit. In Wien setzt Erzbischof Josef Grünwidl mit einer feierlichen Liturgie im Stephansdom den geistlichen Auftakt. Zusätzlich wird mit "Ash to go" auch ein niederschwelliges Angebot im öffentlichen Raum gesetzt.
Mit dem Aschermittwoch beginnt die christliche Fastenzeit, die auf Ostern und die Auferstehung ausgerichtet ist. Das Aschekreuz macht bewusst, dass das menschliche Leben Grenzen hat. Zugleich verweist sie auf das christliche Verständnis von Hoffnung: Das neue Leben, das mit Ostern gefeiert wird, gilt als Geschenk Gottes.
Um 18.00 Uhr eröffnet Erzbischof Josef Grünwidl im Wiener Stephansdom die Fastenzeit mit einer feierlichen Liturgie. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Dommusik. Der Gottesdienst wird live auf übertragen.
Neben der traditionellen Domliturgie gibt es in Wien auch das Angebot "Ash to go", bei dem Gläubige im öffentlichen Raum das Aschekreuz empfangen können. Damit soll die Botschaft des Aschermittwochs auch außerhalb der Kirchenräume sichtbar werden.
"Aschenkreuz to go" – Pfarre zur Frohen Botschaft (4. Bezirk)
10:30 – 12:00 Uhr und 17:00 – 18:00 Uhr an drei stark frequentierten Orten:
"Aschenkreuz-To-Go" in der Fußgängerzone Mödling
11-17 Uhr bei der Spitalkirche
Gesprächsinsel – Schottenstift, Freyung 6a
Aschenkreuz persönlich von 12:00 – 17:00 Uhr in der Romanischen Kapelle - ein ruhiger Ort mitten in Wien und ein Raum für Gespräch und Besinnung.
Hauptbahnhof – Raum der Stille
Aschenkreuz durchgehend 6:30 – 19:30 Uhr durch Priester und Diakone (darunter die Weihbischöfe Scharl und Turnovszky, Regens Tatzreiter, Prof. Rudolf Prokschi).
Stephansdom – zusätzliche Andachten
Kurzandachten mit Aschenkreuz um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr am Maria-Pócs-Altar
Aschermittwochandacht für Kinder mit Aschenkreuz um 17:00 Uhr in der Unterkirche