Mit einer ungewöhnlichen Aktion wirbt das MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien um neue Jahreskarten-Besitzer. Am 24. Februar können Besucher ihren persönlichen Lieblingsgegenstand mitbringen und vor Ort in eine gültige Jahreskarte verwandeln lassen.
Ob die dritten Zähne tatsächlich dazu geeignet sind, als Jahreskarte für das MAK - Museum für angewandte Kunst herzuhalten, ist fraglich. Es tut auch eine Handyhülle, ein Cowboystiefel oder eine Küchenreibe. So zumindest wirbt das Museum nun für eine neue Aktion: Wer am 24. Februar ab 17 Uhr mit seinem Lieblingsgegenstand ins Haus am Stubenring kommt, verwandelt das Objekt durch eine Gravur mit einem Barcode in eine Jahreskarte.
Verantwortlich für die ungewöhnliche Aktion ist die Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann (DMB), mit der das Haus bereits 2022 die Kampagne "Ich MAK angewandte Kunst" umgesetzt hat. Damit seien laut MAK-Generaldirektorin Lilli Hollein "mit pointierten Wortspielen kreative Zugänge zu den vielfältigen Inhalten des MAK" eröffnet worden. Das Museum wolle "seine Sammlungen auf humorvolle und publikumsnahe Weise vermitteln", wie es in einem Statement gegenüber der APA heißt. Mit der Aktion "Das MAK macht alles zur Jahreskarte" will man die Besucherinnen und Besucher aktiv in den Gestaltungsprozess einladen. "Wir hoffen, über die Verbindung vom persönlichen Lieblingsobjekt zur MAK Jahreskarte auch zum Lieblingsmuseum zu werden", so Hollein.
Die Kampagne wurde auch digital weitergedacht. So werden Besuchern der Website im Onlineshop zuvor angesehene Objekte im MAK-Banner als mögliche Jahreskarte angezeigt, was durch Re-Targeting möglich gemacht wird. Die Kosten der Jahreskarte belaufen sich auf 41 Euro, die Jugend-Karte (19 bis 25 Jahre) kommt auf 31 Euro.