Im Jahr 2025 hat die Gewerkschaft GPA durch ihren Rechtsschutz mehr als 240 Millionen Euro für ihre Mitglieder erkämpft. Dies entspricht etwa 108 Millionen Euro mehr als im Jahr 2024. In 67 verhandelten Sozialplänen wurden dabei allein über 221,7 Millionen Euro erreicht.
"Der Rechtsschutz der GPA unterstützt unsere Mitglieder, wenn es gegenüber Arbeitgebern oder Behörden ernst wird. Durch unsere Rechtsvertretung konnten wir im Jahr 2025 über 240 Mio. Euro für unsere Mitglieder erstreiten. Eine besondere Rolle spielten die Sozialpläne, mit denen wir bei Insolvenzen oder Restrukturierungen die Nachteile für betroffene Kolleginnen und Kollegen deutlich abfangen konnten", sagt der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft GPA, Markus Hiesberger.
Im Rahmen von Sozialplänen können Maßnahmen wie freiwillige Abfertigungen, Überbrückungshilfen, die Erstattung von Kosten für Umschulungen, Bewerbungen und Ausbildungen oder die Schaffung einer Arbeitsstiftung ergriffen werden. Zusätzlich zu den umfangreichen Sozialplänen wurden fast 4 Millionen Euro durch Gerichtsurteile, rund 1,3 Millionen Euro durch gerichtliche Vergleiche und knapp 13 Millionen Euro durch Interventionen und außergerichtliche Vergleiche erzielt.
"Es ist deutlich zu spüren, dass sich die Konflikte in der Arbeitswelt verschärfen", so Dr. Michael Gogola, Leiter der GPA- Bundesrechtsabteilung. "Die steigenden Fallzahlen verdeutlichen, dass unsere Mitglieder zunehmend Rechtsvertretung benötigen. Die Rechtsschutzstatistik 2025 zeigt, welche Leistungen die Gewerkschaft GPA laufend für ihre Mitglieder erbringt und welche hohen Summen zum Teil erstritten werden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlt es sich aus, Gewerkschaftsmitglied zu sein." Die Gewerkschaft GPA stellt in allen Bundesländern an Werktagen eine Rechtsberatung zur Verfügung, die von den Mitgliedern genutzt werden kann.