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Betrug durch falschen Bankangestellten und falschen Polizisten in Wien

Gestern, 11:29

Eine 69-Jährige wurde am Donnerstag Opfer eines Betrugs durch einen falschen Bankangestellten und einen falschen Polizisten.

Am Donnerstagnachmittag erhielt die 69-jährige Frau zunächst einen Telefonanruf von einem bisher unbekannten Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab.

69-Jährige übergab Geld an falschen Polizisten

Der Anrufer behauptete, es habe einen Versuch gegeben, Geld von ihrem Konto abzuheben und ein verdächtiger Bankangestellter sei involviert. Zum Schutz ihres Vermögens werde ein Kriminalbeamter vorbeikommen. Daraufhin wurde der Frau ein Taxi zu einer Bankfiliale bestellt, wo sie etwa 20.000 Euro abhob. Danach übergab sie das Bargeld an einen unbekannten Mann, der sich als Polizist ausgab. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien aufgenommen. Die Wiener Polizei warnt erneut eindringlich vor solchen Betrugsversuchen!

Präventionstipps der Wiener Polizei

Wie kann ich mich schützen?

  • Beenden Sie das Telefonat!
  • Die Polizei übernimmt und bewahrt grundsätzlich kein Bargeld oder Wertgegenstände für Sie auf!
  • Seien Sie vorsichtig, wenn ein Anrufer Sie nach Wertgegenständen, Bargeld oder Kontoguthaben anspricht. Beenden Sie in diesem Fall sofort das Gespräch!

Wie schütze ich meine älteren Verwandten?

  • Klären Sie Ihre Verwandten über diese Betrugsform auf.
  • Reden Sie in Ihrem engsten Verwandtenkreis über diese Vorgehensweise.
  • Legen Sie für Ihre Angehörigen auch alternative Ansprechpartnerinnen und -partner für die Kontaktaufnahme fest, falls Sie einmal nicht sofort erreichbar sind.

Was mache ich im Schadensfall?

  • Sobald Sie merken, dass die oder der Anrufende Geld von Ihnen verlangt, brechen Sie das Gespräch ab!
  • Notieren Sie sich die Nummer der Anruferin oder des Anrufers.
  • Wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

(Red)

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