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Es bleibt grau: Nebeldecke liegt auch am Wochenende über Wien

6-02-2026, 05:00

Hartnäckiger Nebel bestimmt in weiten Teilen Österreichs das Wettergeschehen der kommenden Tage. Besonders in den Niederungen im Osten und Süden bleibt es grau. Sonne findet sich dagegen vor allem in mittleren Lagen und im Westen.

Nebel, Hochnebel, Niederschläge - aber auch Sonne: Das Wetter präsentiert sich in den kommenden Tagen von seiner schwungvollen Seite. Dafür sorgt vor allem eine Drehung des Winds auf Westen, wie die Geosphere Austria am Donnerstag berichtete.

Freitag: Nebel im Osten, Sonne im Gebirge, Regen im Westen

Der Freitag beginnt in den Niederungen des Nordens, Ostens und Südostens mit Nebel- und Hochnebelfeldern. Diese halten sich meist zäh und lösen sich kaum auf. Lediglich in mittleren Lagen und im Gebirge scheint die Sonne, neben ein paar hohen Wolken. Im Westen sind zumindest bis zum Nachmittag kompakte Wolken vorherrschend, aus denen es bei einer Schneefallgrenze um 1.300 Meter Seehöhe meist regnet. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Frühtemperaturen betragen minus drei bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen erreichen zwei bis zehn Grad, mit den hohen Werten in mittleren Höhenlagen sowie ganz im Westen und Südosten.

Samstag: Dichte Wolken, Kettenpflicht und etwas Sonne im Westen

Der Samstag startet verbreitet mit dichten Wolken und Hochnebel. An der Alpennordseite und im nördlichen Alpenvorland ist auch mit zeitweisen Regenschauern zu rechnen. Im Westen kommt im Laufe des Vormittags die Sonne immer mehr zum Vorschein. In der Osthälfte hält sich die Bewölkung meist bis zum Abend. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 Meter und 1.400 Meter Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, im Osten regional auch mäßig aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis plus vier Grad, Tageshöchsttemperaturen klettern auf drei bis elf Grad, mit den höchsten Werten im sonnigen Westen sowie ganz im Südosten.

Sonntag: Wetterberuhigung mit Sonne und vereinzeltem Regen

Mit teilweise mäßigem Wind aus West ziehen am Sonntag von Oberösterreich ostwärts zunächst viele dichte Wolken durch. Diese sorgen örtlich für Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1.100 Meter Seehöhe. Erst während der Nachmittagsstunden lockert von Westen die Wolkendecke langsam auf. In den westlichen und südlichen Landesteilen präsentiert sich hingegen das Wetter oft sonnig. In Tal- und Beckenlagen können sich hier allerdings zum Teil hartnäckige Nebel und Hochnebel bis weit in den Tag hineinhalten. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus sechs bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen vier und zehn Grad. Am wärmsten wird es mit Sonnenschein in Tirol und Vorarlberg.

Montag: Regen in der Südsteiermark, sonst Nebel und Wolken

Südlich des Alpenhauptkammes stauen sich am Montag dichte Wolken, weiter im Norden und Osten liegen hingegen über den Niederungen zum Teil zähe Nebel oder Hochnebel. Vor allem in der südlichen Steiermark sowie in Teilen des Burgenlands kann es außerdem örtlich regnen, bei einer Schneefallgrenze um 1.000 Meter Seehöhe. Sonnige Auflockerungen gibt es hingegen nur an der Alpennordseite. Doch auch hier können sich in Tal- und Beckenlagen Nebel und Hochnebel länger halten. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Süd bei Frühtemperaturen zwischen minus acht und plus drei Grad. Mit zwei bis zehn Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht, am wärmsten im sonnigen Westen.

Dienstag: Warmfront mit Regen im Westen, Föhn im Osten

Mit Nebel oder Hochnebel unten und mit Sonnenschein oben und abseits der typischen Nebelgebiete startet der Dienstag. Von Westen ziehen aber im Tagesverlauf allmählich Wolken einer Warmfront auf und bringen bis zum Abend von Vorarlberg bis Salzburg und Osttirol einsetzenden Regen. Die Schneefallgrenze liegt hier zwischen 1.000 und 1.600 Meter Seehöhe. Diese Wolken lösen außerdem während der Nachmittagsstunden auch im Osten und Südosten die feuchte Schicht über den Niederungen langsam ab. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht vor allem in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Flachland des Ostens mäßig bis lebhaft. In der Früh hat es minus acht bis plus zwei Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind je nach Nebel, Sonnenschein und Südföhn mit drei bis zehn Grad erreicht.

(APA/Red)

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