Am 12. Februar will die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) erneut mit einer Demonstration gegen den Opernball protestieren. Der Auftakt ist für 18.30 Uhr am Keplerplatz in Wien-Favoriten geplant.

Am 12. Februar will die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) erneut mit einer Demonstration gegen den Opernball protestieren. Der Auftakt ist für 18.30 Uhr am Keplerplatz in Wien-Favoriten geplant.
Die KJÖ fordert unter anderem den Stopp der militärischen Aufrüstung, ein klares Nein zu einem NATO-Beitritt sowie verstärkte Investitionen in Bildung statt in Verteidigung. Die Demonstration soll aus Sicht der Organisation ein Zeichen für eine friedliche und soziale Politik setzen.
Laut KJÖ-Vorsitzendem Noah Zvonek sei der ein Symbol für soziale Ungleichheit. Mit Kritik an horrenden Eintrittspreisen, Logenplätze bis zu 26.000 Euro, teurer Kulinarik sowie "elitärer Selbstinszenierung" wird der Ball als Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheit interpretiert.
Die KPÖ-nahe Jugendorganisation möchte mit der Demonstration öffentlichen Druck aufbauen – gegen Militarisierung und für soziale Investitionen. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die KJÖ ähnliche Proteste am Tag des Opernballs organisiert.
(Red)
