Ein 27-jähriger Mann wurde nach einer Auseinandersetzung an der U-Bahnstation Josefstädter Straße in Wien-Ottakring festgenommen.
Ein zufällig anwesender Polizist aus der Steiermark hatte beobachtet, wie der Mann mit einer Schere auf einen am Boden liegenden 39-Jährigen einschlug. Die Polizisten leisteten dem 39-Jährigen sofort Hilfe und informierten die Wiener Polizei, wie die Landespolizeidirektion berichtete. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen und eine kleine Stich- oder Schnittverletzung am Hinterkopf, vermutlich durch die Schere verursacht. Diese wurde in der Nähe des Tatorts gefunden.
Im Verlauf der Amtshandlung stellte sich heraus, dass der 27-Jährige auch im Zusammenhang mit dem Raub eines Mobiltelefons verdächtigt wird. Das Opfer, ein 50-Jähriger, der sich noch vor Ort befand, gab gegenüber den Beamten an, vom 27-jährigen Mann ins Gesicht geschlagen worden zu sein. In der Folge soll ein unbekannter Mann dem Opfer das Mobiltelefon geraubt haben und anschließend geflüchtet sein. Der 50-Jährige erlitt zudem Verletzungen im Bereich des Gesichtes. Da er im Zuge der Amtshandlung über zunehmend stärkere Schmerzen klagte, wurde er von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige befindet sich in Gewahrsam.