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Schwerpunktaktion in Wien: Polizei entdeckt illegale Arbeiter in Lkw

29-01-2026, 13:20

Die Wiener Polizei führte eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle vom 27. bis 28. Jänner 2026 durch, bei der zahlreiche Verstöße im Bereich der Verkehrssicherheit und des Fremdenrechts aufgedeckt und mehrere Fahrzeuge aufgrund technischer Mängel gestoppt wurden.

Vom 27. Jänner bis zum 28. Jänner 2026 führte die Polizei im Raum Wien eine Schwerpunktaktion durch. Ziel des planmäßig angelegten Kontrollnetzwerks war die Überprüfung der Einhaltung des Kraftfahrgesetzes.

Verstöße gegen das Fremdenrecht aufgedeckt

Die Bilanz der Maßnahme fällt umfassend aus: 93 Anzeigen wurden im Verkehrsbereich ausgesprochen – etwa wegen mangelnder Ladungssicherung, defekter Beleuchtung oder unzureichender Betriebs- und Verkehrssicherheit. Zudem kam es zu fünf Kennzeichenabnahmen sowie zu 18 Identitätsfeststellungen. Zwei Personen wurden festgenommen – der Verdacht richtet sich auf Verstöße gegen das Fremdenrecht.

Ein Fall betrifft die Anhaltung eines Lkw mit drei Insassen. Zwei der Männer stehen im Verdacht, illegaler Erwerbstätigkeit nachgegangen zu sein. Die Finanzpolizei übernahm in der Folge die weiteren Ermittlungen. Gegen den 26-jährigen Lenker, einen rumänischen Staatsangehörigen, bestand ein aufrechtes Aufenthaltsverbot. Er wurde festgenommen. Die Kontrolle des Fahrzeugs brachte zudem mehrere technische Mängel zutage. Die Kennzeichen wurden vorläufig abgenommen. Auffällig war eine improvisierte zweite Sitzreihe im Fahrzeuginneren, die ohne Sicherheitsgurte auskam.

Lkw mit zwölf technischen Mängeln angehalten

In einem weiteren Fall wurde ein Lkw nach behördlicher Prüfung wegen zwölf schwerer technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, mehrere Anzeigen wurden erstattet. Laut Polizei sei durch das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte ein "wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit" geleistet worden.

(Red)

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