Mit dem Start der Semesterferien in Wien und Niederösterreich steigt ab Freitag das Verkehrsaufkommen deutlich an. Der ARBÖ warnt vor langen Staus auf den wichtigsten Transitrouten rund um Wien sowie auf den Zufahrten in die Skiregionen. Zusätzlich sorgt der Ski-Weltcup in Schladming in der kommenden Woche für weitere Belastungen auf den Hauptverkehrsachsen Richtung Westen und Süden.
Am Samstag, dem 31. Jänner, beginnen in Wien und Niederösterreich die Semesterferien. Zeitgleich starten auch in mehreren deutschen Bundesländern sowie in Teilen Tschechiens die schulfreien Tage. Viele Wienerinnen und Wiener nutzen den Ferienbeginn für ein Skiwochenende oder eine Reise ins Ausland – mit spürbaren Folgen für den Verkehr.
Semesterferienstart in Wien und Niederösterreich sorgt für starken Reiseverkehr
Laut ARBÖ ist bereits ab Freitagnachmittag mit starkem Reiseverkehr zu rechnen. Besonders am Samstagvormittag sollten Autofahrerinnen und Autofahrer deutlich mehr Zeit einplanen, wenn sie Wien verlassen oder die Stadt über die großen Autobahnen umfahren.
Diese Autobahnen rund um Wien sind besonders staugefährdet
Rund um Wien gelten mehrere Hauptverkehrsrouten als besonders anfällig für Staus. Dazu zählen vor allem die Westautobahn (A1) im Großraum Wien sowie die Südautobahn (A2) und die Semmering Schnellstraße (S6) in Richtung der steirischen Skigebiete. Auch auf der Pyhrnautobahn (A9) und der Tauernautobahn (A10) ist mit Verzögerungen zu rechnen, da viele Reisende aus dem Osten Österreichs diese Routen Richtung Alpen nutzen.
Der ARBÖ empfiehlt, wenn möglich außerhalb der klassischen Reisezeiten unterwegs zu sein oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
Ski-Weltcup Schladming bringt zusätzliche Verkehrsbelastung
Für zusätzliche Staus sorgt in der kommenden Woche der Ski-Weltcup in Schladming. Am Dienstag, dem 27. Jänner, findet der Nacht-Riesentorlauf statt, am Mittwoch, dem 28. Jänner, folgt der Nacht-Slalom. Beide Rennen ziehen tausende Skifans an, auch aus Wien und dem Osten Österreichs.
Vor allem am späten Nachmittag sowie am Abend ist mit starkem Verkehrsaufkommen Richtung Ennstal zu rechnen. Nach Rennende kann es zudem zu Verzögerungen bei der Abreise kommen. Besonders betroffen sind laut ARBÖ die Ennstal Straße (B320) im Raum Schladming sowie die Pyhrnautobahn (A9).
Anreise aus Wien: Bahn und Bus als Alternative zum Auto
Wer aus Wien zu den Rennen nach Schladming anreist, kann Staus umgehen, indem er auf die Bahn umsteigt. Der Bahnhof Schladming ist gut an das Bahnnetz angebunden. Zusätzlich stehen vor Ort Busverbindungen und Shuttlebusse von größeren Parkplätzen und umliegenden Orten zur Verfügung.
Der ARBÖ rät generell zu guter Reiseplanung, ausreichend Zeitreserven und – wenn möglich – zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, um stressfrei in die Semesterferien oder zu den Sportveranstaltungen zu starten.