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Wien behält Alkoholverbot am Franz-Jonas-Platz bei

26-01-2026, 14:27

Knapp ein Jahr nach der Einführung des Alkoholverbots rund um den Floridsdorfer Bahnhof zeigt sich die Stadt Wien zufrieden. Die Aufenthaltsqualität habe sich merklich verbessert, auch die Zahl strafbarer Handlungen sei zurückgegangen. Das Verbot bleibt aufrecht.

Seit dem 7. Februar 2025 ist das Trinken von Alkohol im Bereich rund um den Franz-Jonas-Platz sowie in Teilen der Schloßhofer Straße, der Rechten Nordbahngasse und der Franklinstraße untersagt. Lokale und Marktstände sind vom Verbot ausgenommen.

Weniger Straftaten und mehr Sicherheit am Franz-Jonas-Platz

Bereits wenige Monate nach Inkrafttreten waren laut Stadt nur mehr vereinzelt Übertretungen festzustellen. Kontrolliert wird die Regelung durch die Polizei sowie das "Einsatzteam Wien".

Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) sieht in der Maßnahme einen vollen Erfolg: Die Sicherheit sei gestiegen, die Aufenthaltsqualität spürbar verbessert. Auch aus der Bevölkerung gebe es zahlreiche positive Rückmeldungen. Das ursprünglich auf ein Jahr befristete Verbot werde deshalb weitergeführt.

Alkoholverbot am Praterstern als Vorbild

Das Alkoholverbot in Floridsdorf ist nicht das erste seiner Art. Bereits 2018 wurde ein entsprechendes Verbot am Praterstern verhängt, 2019 folgte dort ein Waffenverbot. In Favoriten – etwa am Reumannplatz – wurden ähnliche Sicherheitsmaßnahmen gesetzt. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sieht darin eine konsequente Umsetzung der Wiener Hausordnung: Regeln und Kontrollen sollen das Zusammenleben in der Stadt absichern.

Verordnung bleibt aufrecht

Die Stadt Wien will mit der Fortführung des Alkoholverbots am Franz-Jonas-Platz ein klares Zeichen setzen. Begleitend soll es weiterhin Sozialarbeit, Information und gezielte Kontrollen geben. Laut Ludwig brauche es "Respekt, Rücksichtnahme und entschiedenes Einschreiten dort, wo es notwendig ist".

(Red)

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