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Gault&Millau: Hier gibt es die besten Krapfen Wiens

22-01-2026, 12:09

Goldbraun sollte die Farbe sein, der Duft frisch mit einem Hauch von Hefe, die Marillenmarmelade gleichmäßig im Gebäck verteilt und gut bemessen – so erhält ein Faschingskrapfen eine hohe Bewertung. Beim jährlichen Wiener Krapfentest von Gault&Millau gewann in diesem Jahr Öfferl, knapp vor den k.u.k. Hofzuckerbäckereien Demel und Heiner, wie es in einer Aussendung am Donnerstag hieß. Das Ergebnis war demnach noch nie so knapp – die ersten drei Plätze lagen lediglich einen Punkt voneinander entfernt.

Die Testobjekte wurden am Morgen des Verkostungstages anonym in Wiener Bäckereien eingekauft. Insgesamt wurden 16 verschiedene Krapfen verkostet. Bewertet wurden Optik, Geruch und Geschmack des Krapfens sowie Geruch und Geschmack der Marillenmarmelade. Die Zuckerfrage wurde bei der Bewertung weitgehend ausgeblendet, es sollte also keine wertende Rolle spielen, wenn der Staubzucker ob der Verpackung bzw. des Transports nicht mehr ebenmäßig war oder ob Kristallzucker verwendet wurde. Laut österreichischem Lebensmittelkodex müssen Marillenkrapfen mindestens 15 Prozent Füllmasse bezogen auf das Fertiggewicht enthalten. Sieben Expertinnen und Experten bewerteten die Krapfen.

Der Testsieger Öfferl um 3,90 Euro kam auf 280 Punkte, danach folgte der Demel-Krapfen um ebenso 3,90 und ex aequo jener von Heiner um 2,33 Euro. Der Krapfen der Bäckerei Mann um 1,80 folgte auf dem vierten Platz vor jenem der Bäckerei Felber um ebenso 1,80 Euro auf Platz fünf.

(APA/Red.)

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