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Teuerung belastet Wiener U-Bahn-Budget: Stadt hofft auf Hilfe vom Bund

21-01-2026, 15:04

Wegen massiver Teuerung fordert Wien eine Mitfinanzierung der Mehrkosten beim U-Bahn-Ausbau durch den Bund. Der zuständige Lenkungsausschuss hat die Verhandlungen aufgenommen, ein Ergebnis gibt es aber noch nicht.

Bei den Gesprächen zwischen Wien und dem Bund zu einer Abgeltung von Mehrkosten beim U-Bahn-Bau gibt es noch kein Ergebnis. Die Verhandlungen laufen noch. Das hat Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) am Mittwoch im Landtag berichtet. Konkret wurde der sogenannte Lenkungsausschuss mit der Angelegenheit befasst. Das Gremium wird von der Stadt und den zuständigen Ministerien für Finanzen bzw. Verkehr beschickt.

Gespräche zwischen Bund und Wien zu Kosten für U-Bahn-Bau

Die Vereinbarung zur aktuellen U-Bahn-Ausbauphase sieht vor, dass der Ausschuss befasst wird, wenn die Preissteigerungen an drei aufeinanderfolgenden Jahren über 2,5 Prozent liegen. Dass dies der Fall sei, darüber gebe es im Ausschuss Konsens, berichtete Novak. Aktuell werde noch auf die Indexentwicklung 2025 gewartet.

Enorme Mehrkosten durch Inflation

Wien hat zuletzt eine Kostensteigerung beim Bau bzw. Ausbau der U5 und der U2 beklagt. Diese seien durch die hohe Teuerung seit 2020 verursacht worden, hieß es. Um das Budget zu entlasten wurden bereits Maßnahmen zur Kostenreduktion verkündet.

Die neue U5 wird etwa erst 2030 und nicht schon wie ursprünglich geplant heuer ihren Betrieb aufnehmen. Bis zu 20 Mio. Euro an Einsparungen sollen dadurch erzielt werden.

(APA/Red)

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