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Start für Bau der neuen Zentralen Notaufnahme in der Klinik Donaustadt

20-01-2026, 09:58

Am heutigen Dienstag starten die Bauarbeiten für die neue Zentrale Notaufnahme in der Klinik Donaustadt mit der Übergabe des Baufelds. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Die Modernisierung wird im laufenden Betrieb durchgeführt und ein speziell entwickeltes Rochaden-System macht dies möglich.

Die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist die primäre Anlaufstelle für akute Notfälle in der Klinik Donaustadt, bei denen jede Minute entscheidend ist. Aus diesem Grund wird der gesamte Bereich modernisiert und neu strukturiert: Der Notfallbereich, der Unfallakutbereich und die Unfallambulanz werden innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten vollständig neu konzipiert.

Effizientere Arbeitsabläufe und kürzere Wege durch neue Zentralen Notaufnahme in der Klinik Donaustadt

"Mit der Modernisierung der ZNA in der Klinik Donaustadt setzt der Wiener Gesundheitsverbund einen weiteren wichtigen Schritt für die Gesundheitsversorgung von morgen", so WIGEV-Generaldirektorin Stellvertreter Herwig Wetzlinger." Bis 2028 entsteht in der Klinik Donaustadt eine hochmoderne ZNA mit klaren Strukturen, kurzen Wegen und einem zukunftsorientierten Versorgungskonzept."

Der Bereich für Notfälle, die Akutversorgung bei Unfällen sowie die Unfallambulanz werden innerhalb der vorhandenen Flächen der Zentralen Notaufnahme komplett umgestaltet und nach den neuesten medizinischen und betrieblichen Standards organisiert. "Die neue Zentrale Notaufnahme verfügt dann über optimale Schnittstellen zu den einzelnen Sonderfächern. Insbesondere kann die Kooperation zwischen der unfallchirurgischen und internistischen Notfallaufnahme verbessert werden", so Lothar Mayerhofer, Ärztlicher Direktor der Klinik Donaustadt.

Durch die Umstrukturierung innerhalb der ZNA und die optimierte Verbindung zu angrenzenden Bereichen werden die Abläufe für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher und das medizinische Personal weiter verbessert. Beispielsweise werden die Patientinnen und Patienten zukünftig in separaten Behandlungskojen betreut, was mehr Privatsphäre, eine bessere Übersicht und hohe Effizienz gewährleistet.

Umbau der Zentralen Notaufnahme in Bauphasen - Betrieb bleibt aufrecht

Der Umbau erfolgt im Bestandsgebäude und bei laufendem Betrieb der ZNA. "Der Bauprozess ist dafür in mehrere Bau- und Teilphasen gegliedert, die exakt auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt sind", erklärt Michael Lischent, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH. "Grundlage ist ein detailliert ausgearbeitetes Rochaden-System, das gewährleistet, die ZNA als essentielle Abteilung der Klinik Donaustadt 24/7 weiterführen zu können."

So verlaufen die Umstrukturierungen: Im Dezember 2025 wurde der Notfallbereich vorübergehend in den bestehenden Bettenturm 1 verlegt. Die dadurch frei werdenden Flächen werden anschließend zu modernen Schockräumen umgebaut. In der Folge wechseln die Unfallambulanz und der Notfallbereich schrittweise ihre Standorte, bis alle Bereiche ihre endgültigen Plätze erreicht haben. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird der Notfallbereich Ende 2028 in die endgültig umgebauten Räumlichkeiten verlegt.

(Red)

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