Die U-Bahn-Station "Lina-Loos-Platz" entstand im Zuge der Erweiterung der U2 bis zur Seestadt Aspern. Der Rohbau wurde bereits mit der Eröffnung der Trasse 2013 miterrichtet, der weitere Ausbau begann 2021, wie ORF Wien berichtet.

Die U-Bahn-Station "Lina-Loos-Platz" entstand im Zuge der Erweiterung der U2 bis zur Seestadt Aspern. Der Rohbau wurde bereits mit der Eröffnung der Trasse 2013 miterrichtet, der weitere Ausbau begann 2021, wie ORF Wien berichtet.
© APA/MAX SLOVENCIK
Trotz laufendem Betrieb erfolgte der Ausbau effizient: Ein neuer Mittelbahnsteig, barrierefreie Aufzüge, Stiegenanlagen sowie Fahrradgaragen ergänzen die Infrastruktur. Mit der Eröffnung der Station am 19. Januar wächst das Wiener U-Bahn-Netz auf insgesamt 110 Stationen.
Der neue Bahnhof liegt im Zentrum des Entwicklungsgebiets Oberes Hausfeld im 22. Bezirk, das sich über 26 Hektar erstreckt. In den kommenden Jahren entstehen dort rund 3.700 Wohnungen, ergänzt um Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Arbeitsplätze und großzügige Grünflächen. Der angrenzende Lina-Loos-Platz wird zu einer grünen Begegnungszone mit Wasserspiel, 50 Bäumen und über 1.800 Quadratmetern Grünfläche ausgebaut.
Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) betonte, dass die U2-Anbindung am Lina-Loos-Platz ein Paradebeispiel dafür sei, wie der Ausbau des öffentlichen Verkehrs zur Verkehrsreduktion und zur Steigerung der Lebensqualität beitragen kann. Für rund 8.000 zukünftige Bewohner sei damit eine moderne Mobilitätslösung von Anfang an gegeben. Auch Monika Unterholzner von den Wiener Stadtwerken hob hervor, dass mit der Station "öffentliche Mobilität vom Start weg zur Verfügung" stehe – ein Grundstein für einen nachhaltigen und lebenswerten Stadtteil.
Die neue Station ehrt die Schauspielerin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Lina Loos (1882–1950). Als engagierte Feministin setzte sie sich für Gleichstellung, Frieden und Abrüstung ein und war Mitglied im Bund demokratischer Frauen sowie im Österreichischen Friedensrat. Mit der Benennung der U-Bahn-Station möchte Wien ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum setzen.
(Red)
