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Wildtiere in Wien: Was jetzt bei Kälte und Schnee zu beachten ist

12-01-2026, 16:24

Rehe im Schnee, Vögel an der Futterstelle: Wiens Grünräume sind auch im Winter Lebensraum für zahlreiche Wildtiere. Damit die tierischen Stadtbewohner gut durch die kalte Jahreszeit kommen, ist Rücksicht bei Spaziergängen besonders wichtig.

Ob im Prater, im Wienerwald oder in Parks: In Wien leben viele Wildtiere, auch mitten in der Stadt. Gerade im Winter sind sie besonders anfällig für Stress. Denn bei Schnee und Kälte zählt jede Energieeinheit. Wer sie aufscheucht oder stört, kann ungewollt großen Schaden anrichten.

Warum Stress für Wildtiere bei Kälte gefährlich ist

Ein aufgescheuchtes Tier verbraucht durch Flucht und Stressreaktion wertvolle Energie. Besonders im Winter, wenn Futter knapp ist und die Kälte zusetzt, kann das lebensbedrohlich werden. Deshalb gilt: Tiere nur aus der Ferne beobachten, auf den Wegen bleiben, keine Stöcke werfen und Hunde immer an der Leine führen.

Singvögel füttern: Wann es sinnvoll ist

Zwar brauchen die meisten Wildtiere keine Hilfe, bei Singvögeln sieht das anders aus: Eine saubere Futterstelle mit Sonnenblumenkernen, Nüssen und Haferflocken kann kleinen Körnerfressern über frostige Tage helfen. Wichtig ist: Nur geeignetes Futter verwenden und regelmäßig reinigen.

Wenn Wildtiere Hilfe brauchen

Bei verletzten oder hilflosen Tieren hilft das Wildtierservice Wien – täglich erreichbar unter +43 1 4000 49090. An zwei Fundboxen können Tiere abgegeben werden. In der Wildtierstation in Laxenburg werden sie professionell versorgt und später wieder ausgewildert.

Ein ruhiger Spaziergang auf markierten Wegen, ein angeleinter Hund, kein Lärm: Rücksicht ist das beste Geschenk, das man Wiens Wildtieren machen kann. Und mit einem Blick zum Vogelhäuschen lässt sich der Winter auch ganz entspannt genießen.

(Red)

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