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Opfer erpresst und bedroht: Fahndung nach Krypto-Betrüger

8-01-2026, 15:00

Ein bislang unbekannter Täter hat einen Jugendlichen über Social Media mit einem fingierten Krypto-Investment getäuscht, unter Druck gesetzt und Bargeld sowie elektronische Geräte erbeutet. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Verdächtigen.

Ein bislang unbekannter Täter nahm über eine Social-Media-Plattform Kontakt zu einem unmündigen Jugendlichen auf. Mit dem Versprechen eines lukrativen Krypto-Investments brachte er das Opfer dazu, seine Kontodaten preiszugeben. Kurz darauf wurde ein niedriger vierstelliger Betrag vom Konto auf ein litauisches Konto überwiesen.

Krypto-Betrug via Social Media: Opfer unter Druck gesetzt

Um angebliche Verluste zu kompensieren, forderte der Täter die Eröffnung eines weiteren Kontos. Dabei übte er massiven psychischen Druck aus. Aus Angst überredete das Opfer seine volljährige Schwester, ein neues Konto zu eröffnen. Die Zugangsdaten und die Bankomatkarte wurden dem Täter bei einem persönlichen Treffen übergeben.

Der Täter forderte in weiterer Folge erneut Geld – diesmal unter Gewaltandrohung. Da das Opfer keine Mittel mehr hatte, wurden 300 Euro überwiesen und zusätzlich ein Monitor und ein Headset an einen vom Täter entsandten Taxifahrer übergeben.

Bargeldbehebungen in Wien: Polizei bittet um Hinweise

Am 17. September 2025 behob der Täter unter Verwendung der erlangten Kontodaten in zwei Wiener Bankfilialen (Hütteldorfer Straße 209 und Thaliastraße 140) insgesamt einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag. Dabei konnten Lichtbilder des gesuchten Mannes sichergestellt werden.

Hinweise zur Ausforschung des unbekannten Täters nimmt die Polizeiinspektion Gerasdorf bei Wien unter 059133-3224 entgegen.

(Red)

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