Zum Thema Wohnen steigt am 13. Jänner der erste Wiener Sonderlandtag des neuen Jahres.
Das Wiener Stadtparlament startet mit einer Sondersitzung ins neue Jahr: Am kommenden Dienstag (13. Jänner) findet der von den Grünen beantragte Landtag zum Thema Wohnen statt. Bei der Sondersitzung soll der nach Ansicht der Antragsteller "alarmierende Rückgang" beim sozialen Wohnbau debattiert werden. Gefordert wird eine Neubauinitiative sowie eine verstärkte Sanierungsförderung.
Die Grünen kritisieren, dass Rot-Pink weder für ausreichend leistbaren Wohnungsneubau noch für die Mobilisierung ungenutzter, bestehender Wohnungen sorgt. Damit drohe Wien erstmals im 21. Jahrhundert eine Wohnungsknappheit mit fatalen Folgen für die Leistbarkeit, warnen sie. Es fehle der Plan für mindestens 28.000 erschwingliche Wohnungen.
Seit die Koalition amtiert, ist die Zahl der bereits gewidmeten Objekte laut Angaben der Grünen deutlich zurückgegangen. Ein Grund dafür sei die Zweckentfremdung der Wohnbauförderung, heißt es. Allein zwischen 2020 und 2022 seien davon durchschnittlich 210 Mio. Euro pro Jahr zur Budgetsanierung eingesetzt worden. Auch die Einnahmen aus der Erhöhung der Wohnbauförderbeiträge würden ausschließlich ins allgemeine Budget aufgehen, so ihre Kritik.