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Vier Einsätze pro Tag: Wiener Christophorus war 2025 stark gefragt

2-01-2026, 11:51

Der Wiener Notarzthubschrauber Christophorus 9 wurde 2025 insgesamt 1.449 Mal alarmiert – durchschnittlich vier Einsätze pro Tag. Besonders häufig ging es um akute medizinische Notfälle.

Christophorus 9, der am Dach des ÖAMTC-Mobilitätszentrums in Wien stationierte Notarzthubschrauber, wurde im Jahr 2025 zu 1.449 Einsätzen gerufen. Damit war er einer der am häufigsten eingesetzten Hubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung – nur Christophorus 6 in Salzburg (1.735 Einsätze) und Christophorus Europa 3 in Suben (1.468) hoben noch öfter ab.

Medizinische Notfälle prägten Einsatzgeschehen

Der Großteil der Einsätze betraf internistische und neurologische Notfälle: 680 Mal ging es etwa um Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Weitere Schwerpunkte waren Unfälle im privaten Umfeld (218 Einsätze) und Verkehrsunfälle (176 Einsätze). Insgesamt handelte es sich bei über 1.100 Einsätzen um sogenannte Primäreinsätze – mit Versorgung direkt am Notfallort.

"Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation", betonte Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. Die hohe Qualität der Versorgung sei dem Engagement der Teams in der Luft und am Boden zu verdanken – sowie der engen Zusammenarbeit mit der Berufsrettung Wien.

Österreichweit 21.650 Rettungsflüge

Auch österreichweit ist die ÖAMTC-Flugrettung stark gefordert: 2025 wurden 21.650 Einsätze gezählt – rund 59 pro Tag. Derzeit betreibt der ÖAMTC 18 ganzjährig stationierte Notarzthubschrauber, vier saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen sowie zusätzliche Spezialhubschrauber wie Christophorus 99 und den Intensivtransporthubschrauber ITH.

(Red)

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