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Pessimismus für 2026 in Österreich besonders groß

31-12-2025, 14:17

Laut der aktuellen End-of-Year-Umfrage von Gallup International zählt die österreichische Bevölkerung zu den pessimistischsten weltweit. Nur in Bulgarien und Bosnien-Herzegowina sind die Menschen noch pessimistischer in Bezug auf die Zukunft als in Österreich.

Das Institut befragte etwa 1.000 Personen in jedem Land. In Österreich glauben 15 Prozent, dass 2026 besser wird als 2025, 41 Prozent erwarten eine Verschlechterung und 39 Prozent sehen keine Veränderung. Dies führt zu einem Gesamtscore von -26 Punkten. Im Vorjahr waren 50 Prozent der Befragten pessimistischer und erwarteten eine Verschlechterung.

Weltweit gesehen sind 37 Prozent für 2026 optimistisch

Gleichauf mit Österreichs Score von -26 Punkten lagen heuer Ghana und Belgien, Bosnien mit -28 knapp darunter. Die Menschen in Bulgarien sind mit -36 noch einmal deutlich pessimistischer. Am hoffnungsvollsten in die Zukunft schauten die Kenianerinnen und Kenianer mit 67 Punkten. Dort sehen 78 Prozent eine Entwicklung zum besseren, 11 Prozent zum Schlechteren und 8 Prozent erwarten keine Änderung. Das sich gerade aufrappelnde Bürgerkriegsland Syrien steht mit 61 Punkten (73 Prozent besser, 13 Prozent schlechter, 14 Prozent gleich) an zweiter Stelle. Ebenfalls sehr positiv eingestellt sind die Menschen in Saudi-Arabien (58 Punkte), Kolumbien (45 Punkte) und Indien (44 Punkte).

Weltweit glauben 37 Prozent der Befragten, dass das Jahr 2026 besser werden wird als 2025, teilte das Institut weiter mit. 25 Prozent erwarten eine Verschlechterung, während 31 Prozent mit keinen größeren Veränderungen rechnen. Daraus ergibt sich ein Netto-Hoffnungswert von 11. Im Vergleich zur End-of-Year-Umfrage 2024 ist die Zuversicht demnach jedoch leicht gesunken. Damals erwarteten 41 Prozent ein besseres und 24 Prozent ein schlechteres kommendes Jahr.

"Während die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern des Globalen Südens relativ optimistisch sind, nehmen die Sorgen in den entwickelten westlichen Volkswirtschaften sowie bei älteren Generationen in allen Regionen zu, insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftlichen Aussichten und den globalen Frieden", so Gallup International in seiner Aussendung.

(APA/Red)

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