Josef Grünwidl, ernannter Erzbischof von Wien, hat am Montag Besuch von den Sternsingern erhalten.
Mit einem feierlichen Besuch im Erzbischöflichen Palais in Wien hat das Sternsingen am 29. Dezember einen ersten offiziellen Höhepunkt erlebt. Sternsinger aus der Pfarre Gersthof überbrachten dem ernannten Erzbischof von Wien, Josef Grünwidl, die weihnachtliche Friedensbotschaft und den Segen für das neue Jahr. Kardinal Christoph Schönborn konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Die Sternsingerinnen und Sternsinger wünschen ihm gute und rasche Genesung.
Seit dem 27. Dezember sind in ganz Österreich rund 85.000 Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige unterwegs. Stellvertretend besuchten am Montag Anna, Peter, Leopold, Amelie und Johanna den Leiter der Erzdiözese im Erzbischöflichen Palais. Dieser würdigte das Engagement der Kinder. Mit ihrem Gesang öffneten sie Türen und Herzen, sagt der ernannte Bischof laut Kathpress.
Mit den gesammelten Spenden unterstützt die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar jährlich rund 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Der inhaltliche Schwerpunkt des Sternsingens liegt heuer auf Tansania.
Noch am Nachmittag des 29. Dezembers wird eine Sternsinger-Delegation bei Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) erwartet. Am Dienstag bekommt Bundespräsident Alexander Van der Bellen Besuch der Heiligen drei Könige.