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Betagte Wienerin brutal ausgeraubt: Gesichtsfelderkennung entlarvte 40-Jährigen

19-12-2025, 12:13

Nach einem brutalen Raubüberfall auf eine 77-jährige Wienerin im Juli konnte der mutmaßliche Täter in Bulgarien festgenommen und nach Österreich ausgeliefert werden. Ein Polizist erkannte ihn durch eine Gesichtsfelderkennung wieder.

Ein brutaler Raubüberfall, der sich am 21. Juli in Wien ereignete, scheint nun geklärt: Eine 77-jährige Frau war damals von einem unbekannten Mann bis in ihre Wohnung verfolgt, niedergeschlagen und beraubt worden. Die Halskette der Pensionistin wurde vom Täter geraubt. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen blieb der Mann zunächst verschwunden.

Gesichtsfelderkennung bringt Ermittler auf die Spur

Das Landeskriminalamt Wien übernahm die weiteren Ermittlungen. Eine entscheidende Wende brachte die Gesichtsfelderkennung: Ein Beamter der Polizeiinspektion Kopernikusgasse erkannte den Tatverdächtigen als jenen Mann wieder, gegen den er bereits wegen eines ähnlichen Diebstahls – ebenfalls eines Halskettendiebstahls – ermittelt hatte.

Flucht nach Bulgarien, Festnahme per EU-Haftbefehl

Die Ermittlungen ergaben, dass der 40-jährige bulgarische Staatsbürger kurz nach dem Raub nach Bulgarien ausgereist war. Im November wurde er dort aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen und inzwischen nach Österreich ausgeliefert. Bei seiner Einvernahme verweigerte der Tatverdächtige die Aussage.

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