Handwerker‑Notdienste können besonders außerhalb regulärer Geschäftszeiten schnell sehr teuer werden. Der Preismonitor der AK Wien zeigt große Preisunterschiede auf – und gibt praktische Tipps, wie man hohe Kosten bei dringenden Einsätzen vermeiden kann.
Tropfende Wasserhähne, zugefallene Türen oder andere dringende Reparaturen bringen viele Menschen dazu, sofort einen Handwerker zu rufen – oft auch am Abend, am Wochenende oder an Feiertagen. Genau dort fallen jedoch häufig erhebliche Mehrkosten an, wie der aktuelle Preismonitor der Arbeiterkammer (AK) Wien belegt. Für die Analyse wurden Preise von 88 Wiener Handwerksbetrieben und Notdiensten miteinander verglichen.
Konkret zeigen die Zahlen: Ein Aufsperrdienst kostet im eigenen Bezirk während der normalen Öffnungszeiten zwischen 60 und 198 Euro. Am Sonn‑ oder Feiertag liegt der Preis meist zwischen 120 und 220 Euro. Technische Kundendienste schlagen regulär mit 120 bis 204 Euro pro Arbeitsstunde zu Buche, dazu kommen Anfahrtskosten von 90 bis 182 Euro. An Wochenenden oder Feiertagen können diese Stundensätze jedoch auf 240 bis 522 Euro steigen; dazu kommen Anfahrtskosten von 180 bis 417,60 Euro.
Die AK beobachtet im Vergleich zum Vorjahr deutliche Preissteigerungen, besonders bei Malerarbeiten, deren Facharbeiterstunde im Schnitt um rund neun Prozent teurer geworden sei. Um in Notfällen Kosten zu sparen, rät die Arbeiterkammer, nicht nur den erstbesten Betrieb aus einer Onlinesuche zu wählen, sondern auch Angebote von Handwerkern einzuholen, denen man vertraut.
Weitere Tipps der AK zielen auf Transparenz bei Preisgestaltung ab: