Die Wiener Linien haben umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Linie 18 abgeschlossen – inklusive neuer Gleise, Haltestellen und Radwege.
Im Rahmen der Bauoffensive entlang der Straßenbahn-Linie wurden 3,7 Kilometer neue Gleise verlegt, 17 Weichen ausgetauscht und sechs Haltestellen modernisiert, wie ORF Wien berichtet. Neben der klassischen Gleissanierung standen auch Sicherheitsaspekte im Fokus – mit neuen Radwegen und zusätzlicher Begrünung.
Die Linie 18 ist Teil eines übergreifenden Plans, jährlich rund drei Prozent des gesamten Straßenbahnnetzes zu modernisieren. Wiener-Linien-Chefin Alexandra Reinagl erklärte, dass solche Maßnahmen notwendig seien, um den öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu machen.
Mobilitätsstadträtin Ulli Sima betonte, dass trotz allgemein knapper Budgets die Infrastruktur-Sanierung abgesichert sei: „Wir investieren bewusst in die Schienen und sparen nicht an der Zukunft.“
Als nächstes steht die Verlängerung der Linie 18 bis zum Praterstadion auf dem Plan. Die neue Strecke soll bereits im Herbst des kommenden Jahres eröffnet werden. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger lobte die bisherigen Baufortschritte und sieht der Streckenerweiterung optimistisch entgegen.