Unter realistischen Bedingungen, also in einem Abstand von einem halben Meter, nahm die AK Messungen vor.

Unter realistischen Bedingungen, also in einem Abstand von einem halben Meter, nahm die AK Messungen vor.
Das Ergebnis: Besonders laut waren:
Zum Vergleich: Ein Presslufthammer in einem Meter Entfernung erreicht rund 100 Dezibel.
Während fünf der getesteten Produkte zumindest leiser gestellt werden können, bleibt bei anderen die volle Lautstärke dauerhaft bestehen.
Für Spielzeug gibt es genaue Sicherheitsnormen, die je nach Art und Dauer der Geräuschabgabe stark variieren:
In der Praxis bedeutet das: Viele Eltern können schwer einschätzen, ob ein Spielzeug die Norm erfüllt – und ob es trotzdem langfristig schädlich sein kann.
Kinder sind Lärmquellen im Alltag oft deutlich näher als Erwachsene. Was Eltern bereits als störend empfinden, kann bei Kindern jedenfalls zu viel sein. Expert:innen gehen davon aus, dass erst unterhalb von 80 Dezibel keine bleibenden Schäden zu erwarten sind – doch selbst das ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
Entscheidend ist neben der Lautstärke vor allem die Dauer der Beschallung. Die tatsächliche Bedrohung für das Gehör entsteht erst, wenn Kinder das Spielzeug stundenlang verwenden.
Die AK rät dringend dazu, Spielzeug schon im Geschäft probezuhören – und im Zweifel auf lautstarke Produkte zu verzichten. Hilfreich können auch Schallpegel-Apps am Smartphone sein.
(Red.)
