Ein am vergangenen Freitag am Landesgericht Wiener Neustadt verurteilter 18-jähriger Bekannter von Beran A., der mutmaßlich einen Anschlag auf das Taylor Swift-Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion geplant haben dürfte, akzeptiert die über ihn verhängte zweijährige unbedingte Freiheitsstrafe nicht.
Der Verteidiger des 18-Jährigen legte laut seiner Mitteilung auf Anfrage der APA eine Nichtigkeitsbeschwerde und Strafberufung ein. Von Seiten der Staatsanwaltschaft wird hingegen nicht mit einem Rechtsmittel gerechnet, wie am Dienstag von der zuständigen Staatsanwaltschaft Wien mitgeteilt wurde.
Luca K. war wegen terroristischer Vereinigung und krimineller Organisation verurteilt worden. Er hatte Propagandamaterial der Terror-Organisation "Islamischer Staat" (IS) geteilt und dem Wien-Attentäter gehuldigt. Nicht Teil der Anklage und damit nicht verfahrensgegenständlich war eine Luca K. zunächst unterstellte Beteiligung an Anschlagsplänen gegen den zweiten von insgesamt drei vorgesehenen Auftritten von Taylor Swift im Happel-Stadion im vergangenen August. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft mangelte es dafür an einer hinreichenden Beweislage.