Der angeklagte Luca K. wurde zwei Tage vor dem Konzert von Taylor Swift im Wiener Ernst-Happel-Stadion festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Diese Zeit wird ihm angerechnet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der angeklagte Luca K. wurde zwei Tage vor dem Konzert von Taylor Swift im Wiener Ernst-Happel-Stadion festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Diese Zeit wird ihm angerechnet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Verurteilt wurde Luca K. für das Vergehen der terroristischen Vereinigung und kriminellen Organisation. Er hatte Propagandamaterial der Terror-Organisation "Islamischer Staat" geteilt und dem Wien-Attentäter gehuldigt. Dazu bekannte sich der Angeklagte im Wesentlichen auch schuldig. Nicht Teil der Anklage war eine Luca K. zunächst unterstellte Beteiligung an Anschlagsplänen gegen den zweiten von insgesamt drei vorgesehenen Auftritten von Taylor Swift im Happel-Stadion im vergangenen August. Sein Mandant sei auch nicht der engste Freund von Beran A. gewesen, gegen den die Staatsanwaltschaft Wien nach wie vor wegen Terror-Verdachts ermittelt: "Der war einer von mehreren in einem Freundeskreis, dem er sich angeschlossen hatte", betonte Verteidiger Michael Dohr.
(APA/Red)
