Die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) hatte zwei Fälle von mutmaßlichem Suchmittelhandel gesehen. Vier Personen wurden als mutmaßliche Suchtmittelhändler identifiziert. Bei ihnen handelte es sich um einen 23-jährigen Serben, einen 24- und einen 25-jährigen Afghanen sowie einen 35-jährigen Iraner. Während der Personendurchsuchungen und der Durchsuchung zweier mutmaßlicher Bunkerwohnungen wurden etwa 2.000 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung und mehrere Beutel mit Methamphetamin (rund 2 Gramm), Kokain (rund 5 Gramm), Heroin (rund 400 Gramm) sowie Streckmittel (rund 200 Gramm) gefunden und sichergestellt. Bei dem 35-jährigen Tatverdächtigen - gegen ihn besteht schon ein aufrechtes behördliches Waffenverbot - stieß man außerdem auf einen Pfefferspray. Die Beschuldigten waren zunächst in polizeilichem Gewahrsam. Ermittlungen waren im Gange, so die Exekutive am Montag in einer Aussendung.
