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Signa-Skandal: Droht jetzt ein Familien-Albtraum? Die brisante Rolle von René Benkos Frau enthüllt!

1-07-2025, 14:10

Der Name René Benko steht in Österreich weiterhin für einen der größten Wirtschaftsskandale der jüngeren Geschichte. Doch während die Signa-Pleite Schockwellen durch das ganze Land sendet, rückt nun eine neue, brisante Facette in den Mittelpunkt der Ermittlungen: die Rolle seiner Ehefrau Nathalie Benko. Exklusive Einblicke in den Abschlussbericht der "Soko Signa" enthüllen pikante Details um einen mysteriösen Tresor, teure Uhren und eine Weihnachtsgeschichte, die die Ermittler fassungslos macht. Was wusste sie wirklich? Und müssen bald beide Benkos vor Gericht erscheinen?

Seit der spektakulären Pleite des Signa-Imperiums von René Benko halten die Ermittlungen die Öffentlichkeit in Atem. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat kürzlich einen ersten Vorhabensbericht für eine Teil-Anklage ans Justizministerium übermittelt. Im Zentrum steht der Vorwurf der schweren betrügerischen Krida. Es geht um Millionenwerte, die der Signa-Gründer rund um seinen Konkurs als Einzelunternehmer dem Zugriff seiner zahlreichen Gläubiger entzogen haben soll. René Benko weist alle Anschuldigungen entschieden zurück; für ihn gilt, wie für alle Beteiligten, die Unschuldsvermutung.

Der rätselhafte Tresor im Tiroler Versteck

Ein zentrales Element der Ermittlungen ist ein unauffälliger, doch brisanter Fund: ein Tresor. Nathalie Benko, René Benkos Ehefrau, soll diesen Safe im März 2024, kurz vor der Pleite ihres Mannes, angeschafft und in einem unscheinbaren Bunkerraum bei Verwandten im Tiroler Dorf Pfunds aufstellen lassen haben. Was die Fahnder dort fanden, sorgte für Aufsehen: eine beachtliche Sammlung hochpreisiger Herrenarmbanduhren, die René Benko zugerechnet werden, sowie 120.000 Euro in bar und wertvolle Manschettenknöpfe.

René Benkos Erklärung? Er will erst später von der Anschaffung des Tresors erfahren haben. Die im Safe gebunkerten Luxusgüter seien ohnehin nicht mehr sein Eigentum gewesen. Eine rührende Weihnachtsgeschichte, so Benko, denn die Uhren und Manschettenknöpfe habe er bereits am Weihnachtsabend 2021 seinen beiden Söhnen geschenkt. Doch die Soko Signa zweifelt massiv an dieser Version.

Nathalie Benkos Version: Vom Dementi zur Kehrtwende

Die Ermittler der Soko Signa sehen Nathalie Benko in einer potenziellen Mittäterrolle. Hauptgrund: Sie soll den Tresor organisiert und befüllt haben. Zusätzlich forderte ihre Anwältin nach der Beschlagnahme der Wertgegenstände im Jänner 2025 deren Herausgabe, mit der Begründung, sie seien für die minderjährigen Söhne bestimmt – und bestätigte damit pikant René Benkos Weihnachts-Uhren-Geschichte.

Doch die Geschichte nimmt eine weitere Wendung. Nathalie Benko, die bereits ihren dritten Anwalt seit Jänner 2025 hat, präsentiert nun eine völlig neue Version: Ihre vorherige Anwältin habe ohne ihr Wissen sowohl die Herausgabe gefordert als auch René Benkos Weihnachtsgeschichte bestätigt. Ein bemerkenswerter Schritt, der Fragen aufwirft und die Komplexität des Falles weiter erhöht.

Die Fotos, die Benkos Geschichte widerlegen sollen

Ein weiteres Puzzleteil, das die Ermittler zusammengetragen haben, sind Fotos aus den Familienalben der Benkos. Diese Bilder sollen René Benkos "Weihnachtsgeschenk"-Version eindeutig widerlegen. Im polizeilichen Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft sind Aufnahmen enthalten, die René Benko selbst noch am 25. Dezember 2021 und sogar in den Jahren danach mit seiner angeblich verschenkten Lieblingsuhr, einer goldenen Patek Philippe Nautilus, zeigen. Ein starkes Indiz gegen seine Darstellung.

Mysteriöse Chat-Verläufe: Bewusst gelöscht?

Auch die digitalen Spuren im Fall Benko werfen Fragen auf. Die Ermittler versuchten, den Chatverlauf zwischen René und Nathalie Benko bezüglich des geheimen Tresors auszuwerten. Das Ergebnis ist frappierend: Auf René Benkos Mobiltelefon beginnt die schriftliche Kommunikation mit seiner Ehefrau erst wieder am 12. März 2024 – genau am Tag *nachdem* der Tresor aufgestellt worden war. Im Abschlussbericht der Kriminalisten heißt es dazu vielsagend: "Ob der WhatsApp-Verlauf mit Nathalie Benko vor dem 12.03.2024 durch René Benko (bewusst) gelöscht wurde, kann nicht bestimmt werden." Eine Lücke, die Raum für Spekulationen lässt.

Was nun? Gerichtsprozess droht

Die Causa Benko entwickelt sich von einem Wirtschaftsskandal immer mehr zu einem Kriminalfall mit familiären Verstrickungen. Der Abschlussbericht der Soko Signa wirft nicht nur dunkle Schatten auf René Benko, sondern potenziell auch auf seine Ehefrau Nathalie. Ob die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ausreichenden Tatverdacht sieht, um beide auf die Anklagebank zu bringen, bleibt abzuwarten. Für die österreichische Öffentlichkeit, insbesondere in Wien, die die Entwicklungen rund um den einstigen Immobilien-Tycoon mit Spannung verfolgt, verspricht dieser Fall weiterhin eine turbulente Zeit vor Gericht.

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