Der ehemalige Wiener Erzbischof habe über drei Jahrzehnte lang maßgeblich den Austausch zwischen den Religionen geprägt, so IKG-Präsident Oskar Deutsch laut einer Aussendung.
Der ehemalige Wiener Erzbischof habe über drei Jahrzehnte lang maßgeblich den Austausch zwischen den Religionen geprägt, so IKG-Präsident Oskar Deutsch laut einer Aussendung.
Schönborn habe dabei auch darauf aufmerksam gemacht, dass das Christentum auf jüdischen Wurzeln fuße und Jesus Jude gewesen sei. "Wir schätzen den Kardinal sehr für den starken Einsatz für den interreligiösen Austausch und dafür, dass er die jüdische Gemeinde immer verteidigt und unterstützt hat", meinte Deutsch. Gleichzeitig verwies er darauf, dass sich Schönborn auch nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 "stets als felsenfester Freund erwiesen und vor dem Antisemitismus - egal vor welchem - gewarnt und auch aktiv Initiativen ergriffen" habe.
Darüber hinaus habe sich Schönborn, der am Dienstag als erster Kardinal in eine Sitzung des Kultusvorstands eingeladen worden war, gegen ein Schächtverbot eingesetzt, so Deutsch. Außerdem habe er wichtige Aufarbeitung in Sachen christlicher Antisemitismus geleistet.
(APA/Red)