Hohe Temperaturen im Sommer können angenehm sein, aber sie können auch das Raumklima belasten. In Wien können Eigentümer von Immobilien deshalb von einer attraktiven Förderung profitieren, um ihre Wohnräume angenehmer zu gestalten.
In den zunehmend heißen Sommermonaten bieten Rollläden und Jalousien eine effektive Möglichkeit, die Raumtemperatur zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Die Stadt Wien hat ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das bis zu 50 Prozent der Kosten für außenliegende Sonnenschutzmaßnahmen übernimmt – maximal jedoch 1.500 Euro.
Ein wesentlicher Vorteil des aktuellen Förderprogramms ist die Abschaffung des Mindestalters für Gebäude. Das bedeutet, dass Eigentümer und Mieter von der Förderung profitieren können, unabhängig vom Alter ihrer Immobilie. Wie der ORF berichtet, können nun mehr Menschen von dieser finanziellen Unterstützung Gebrauch machen. Gefördert werden: Außenliegende Rollläden, Lamellenbehänge und Jalousien. „Die außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen helfen unmittelbar, ein angenehmes und gesundes Raumklima zu erhalten und Energie zu sparen“, erläutert Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ).
Um die Sonnenschutzförderung zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Der Antragsteller muss Hauptwohnsitz in der betreffenden Wohnung haben. Die Rechnung für die Installation der Sonnenschutzeinrichtungen darf nicht älter als sechs Monate sein. Bei Mietwohnungen ist die Zustimmung des Hauseigentümers notwendig. In Schutzzonen muss eine entsprechende Genehmigung zur Errichtung eingeholt werden.
Seit dem Start der Förderung für Sonnenschutzmaßnahmen im Jahr 2020 wurden bereits über 18.000 Anträge gestellt, und es wurden Förderungen in Höhe von über 20 Millionen Euro ausbezahlt. Dies zeigt das große Interesse und die Notwendigkeit von Hitzeschutzmaßnahmen in städtischen Wohnräumen.